Solo Show
IGOR KOROL
Oct 29 – 30, 2016

Graffiti schwebt über dem Rhein und die Stadttiere haben sich für den Karneval, der in Basel Fasnacht heißt, schon mal Hüte aufgesetzt. Der Rauch in der Luft kommt nicht so sehr von der Zigarette der Frau – der Schriftkörper selbst hat Feuer gefangen, es ist Sommer.

Die Wege in „die gesellschaftliche Mitte“ haben Künstler/innen seit den 60ern aufgebrochen, insbesondere im Rheinland liegt die Grenze zwischen Hochkultur und Pop im Nebel. Künstlerische Arbeiten sind in der alltäglichen Umgebung selbstverständlich sichtbar (wie der Dom, der Fußball, das Skateboard). Man kann sie zwar kaufen und verkaufen, als Bestandteil des kollektiven Gedächtnisses sind sie aber gleichzeitig Allgemeinbesitz. Nicht alle Leute sind Fußballfans – aber jeder Mensch ist ein Künstler.

Igor Korol verhilft seiner Giacometti-Referenz-Skulptur mit diesem ungewöhnlichen Sockel zu einer Mobilität, die es mir ermöglicht, Originale aus dem gedanklichen Museum zu rollen, um mich mit ihnen auf weniger bestimmendem Grund auseinanderzusetzen und ihre Aktualität zu überprüfen.

Björn Leo Bock

Organized by Andri Bischoff and Othmar Farré

Untitled, 2016

Untitled, 2016

Installation View

Installation View

Installation View

Installation View

Graffiti, 2014

Graffiti, 2014

Untitled, 2015

Untitled, 2015

Untitled, 2015

Untitled, 2015

Untitled, 2015

Untitled, 2015

Untitled 1+2, 2015

Untitled 1+2, 2015

Untitled, 2014

Untitled, 2014

Untitled, 2015

Untitled, 2015

Untitled, 2016

Untitled, 2016